Seit Menschengedenken sind Meere Handelswege – und Friedhöfe für Reichtümer. Schätzungen zufolge liegen noch Goldwerte in Milliardenhöhe auf dem Grund der Ozeane.
Die Nuestra Señora de Atocha
1622 sank die spanische Galeone vor den Florida Keys. Mel Fisher suchte 16 Jahre lang nach ihr, bis er 1985 einen Schatz aus Goldbarren, Silbermünzen und Smaragden im Wert von hunderten Millionen Dollar fand.
Das 'Ship of Gold': SS Central America
1857 sank dieser Raddampfer in einem Hurrikan vor der Küste South Carolinas. Er hatte Tonnen an Gold aus dem kalifornischen Goldrausch an Bord. Die Bergung in den 1980er Jahren war eine technische Meisterleistung.
- 1622 – Untergang der Atocha vor Florida.
- 1857 – Die SS Central America sinkt im Sturm.
- 1985 – Mel Fisher findet den Hauptteil der Atocha-Ladung.
- 2015 – Das Wrack der San José wird vor Kolumbien lokalisiert.
Wem gehört das Gold?
Bergungsrechte führen oft zu jahrzehntelangen Rechtsstreitigkeiten zwischen Entdeckern, Versicherungen und Nationalstaaten wie Spanien, die das Gold als Staatseigentum beanspruchen.