Gold als chemisches Element
Gold (chemisches Symbol: Au, von lat. Aurum) ist ein seltenes und chemisch sehr beständiges Element. Es gehört zu den Übergangsmetallen und zeichnet sich durch seine charakteristische gelbe Farbe aus. Aufgrund seiner hohen Korrosionsbeständigkeit läuft Gold nicht an und verliert auch nach Jahrtausenden seinen Glanz nicht.
Die hohe Duktilität von Gold ermöglicht es, es extrem dünn zu verarbeiten. Ein einzelnes Gramm Gold kann zu einer hauchdünnen Folie von mehreren Quadratmetern oder zu kilometerlangen Drähten verarbeitet werden. Diese physikalischen Eigenschaften machen es in der Industrie, etwa in der Elektronik, unverzichtbar.
Vorkommen und Gewinnung
Gold findet sich in unterschiedlichen geologischen Formationen weltweit. Es tritt oft in Verbindung mit Quarzadern oder als Seifengold in Flussbetten auf. Die Förderung erfolgt meist durch aufwendigen Bergbau, wobei große Mengen Gestein bewegt werden müssen, um wenige Gramm Gold zu gewinnen.
- Vorkommen in Quarzgängen
- Seifengold in Flüssen
- Als Nebenprodukt im Kupferbergbau
Historische Bedeutung
Seit der Antike dient Gold als Wertaufbewahrungsmittel und Tauschwährung. Seine Seltenheit, gepaart mit seiner Unzerstörbarkeit, hat es zur universellen Währung gemacht. Bis ins 20. Jahrhundert hinein war der Wert vieler nationaler Währungen direkt an den Goldbestand der Notenbanken gekoppelt.
Häufige Fragen
Ist Gold ein magnetisches Metall?
Nein, reines Gold ist nicht magnetisch.
Woher kommt das Symbol Au?
Es leitet sich vom lateinischen Wort 'Aurum' für Gold ab.
Wie viele Goldvorkommen gibt es?
Es wird geschätzt, dass bisher etwa 200.000 Tonnen Gold gefördert wurden.